Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Warum mach ich eigentlich weiter?

Ich bin jetzt 32 Jahre und seit rund 14 Jahren Essgestört. Seit dem lebe ich auch nicht mehr sondern existiere nur noch. aber für wen und warum?Ich habe mir immer eingeredet,dass ich dass für meine Eltern tue, die meinen Tod nicht verkraften würden. Ein anderer Grund ist die Tatsache, dass der Versuch schief gehen könnte und ich mit noch mehr Einschränkungen weiter vor mich hin vegetieren müsste. Und dann ist da noch immer ein Teil in mir der an das große Happy End meiner Geschichte glaubt. Und auch an dieser Stelle hasse ich meine unterschiedlichen Stimmen in mir. Es ist als ob man nur ausführendes,Orgarn eines vorgeschriebenen Drehbuches sei. Oft the ich mir dabei zu wie ich mir bewußt selber schade ich würde mich dan gerne packen und aufhalten, aber genau dann wird mein schädliche Verhalten noch stärker.Wie gesagt ich bin jetzt 32! geworden. Ich habe vor Jahren Kriterien definiert gehabt , wann ich dieses Alter nicht erreichen wollte und wenn ich nach diesen gehen würde,müsste ich mich auf der Stelle umbringen,weil,ich nicht eine einzige erfülle.Das schlimme ist, ich bin gefangen in mir mit mir mein größter Feind und Gegner bin ich. Und weil ich weiß dass ich nicht aus mir raus komme sehe ich auch keine Hoffnung. Und trotzdem mache ich weiter. Warum? Ich bin so in mir und meinen Zwengen gefangen, dass ich mit 32 so einsam und isoliert bin wie eine 90 Jährige die Ihr Haus nicht mehr verlassen kann und dass obwohl ich täglich zum Sport gehe und arbeite. Aber ich laufe nur neben der Gesellschaft her. Mich nehmen die Leute nur im Smalltalk wahr und wirkliches Interesse besteht nicht.Meine kranke Seite tut alles damit ich keine Beziehung zu anderen aufbauen kann und somit fruste ich ein einsames Dasein.Wenn ich in meiner Wohnung verunglücken würde könnte ich Wochen lang hier rumliegen und niemand würde sich wirklich sorgen machen, außer meine Eltern, wenn ich Sie nicht Anrufe. Dass ist so traurig aber ich komme da noch raus. Da kann mir auch keine Theraphie helfen, dass habe ich versucht, den auch die können mir keine Freunde schenken. Daher werden meine Zwänge immer schlimmer um keinen Platz mehr zu lassen Einsamkeit zu spüren. Aber ich bin mir dessen bewußt und haße mein Verhalten daher haße ich mein Leben und will es doch nicht dran geben.Wie kann man los lassen?

28.6.17 04:58

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Laura / Website (28.6.17 08:45)
Du bist nicht alleine.Ja es ist schwer daraus zu kommen.Ich kenne das.Auf der einen Seite will ich ein gesundes Leben führen.Aber irgendwie will ich auch krank bleiben.Die Essstörung gibt mir etwas.Vielleicht weiß ich einfach nicht mehr wer ich ohne sie bin.Das heißt man sollte sich eine neue Indentität zulegen um da raus zu kommen?
Ich denke man hat nie wieder ein normales Verhältnis zu Essen aber man kann Techniken entwickeln wie man damit umgeht.Stimmen im Kopf ignorieren.Dann werden sie mit der Zeit leiser.Es ist als ob man sich damit ausdrückt wie man sich gerade fühlt.Dann kann es hilfreich sein sich etwas zu suchen zb.kann man negative Energie durch Sport auspowern und damit in positive Energie umwandeln.Oder wilde Monster malen,wenn es einem mal richtig mies geht.Ich wünsch dir das Beste! PS:sorry für den wirren langen Text

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen