Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Ohne Gefühl oder doch eher Verdrängung

Alle Jahre wieder. Karneval und ich kehre nach Hause zurück, wobei ich früher selber 5 Tage ohne Pause on Tour war und dann kam die Essstörung und alles war anders. Anfangs bin ich dann immer aus NRW in den Norden geflüchtet um nicht mit dem Gefühl nicht mehr dazu zu gehören konfrontiert zu werden. Jetzt kehre ich nach Hause zurück um den Geburtstag meines Pattenkindes zu feiern. Das Gefühl als Versagerin ohne Job und ohne Ziel zurück zukommen ist schrecklich. Was dann auch einen permanenten Fressdruck den ganzen Tag über zur Folge hat. Kaum bin ich wach fühl ich mich traurig und machtlos und Zack fangen die Gedanken um Eis und Torte an zu laufen. Dann auf dem Weg zum Sport habe ich auch schon den ersten Pot Eis zwischen. Auf dem Weg zum Flughafen drücke ich mir dann noch eine komplette Packung Mous au Chocolate in die Figur und fange langsam aber sicher an mich vor mir selber zu ekeln, mich zu verachten und zu haßen. Kaum bin ich dann bei meinen Eltern schrcke ich wie immer erst einmal Kühlschrank, Gefrierschrank und Süßigkeitenschrank aus. Das ist immer das selbe ich will nichts essen, aber weil ich so gefrustet bin und ich weiß dass ich immer was finde gehe ich auch prompt auf Beutezug. Im Kopf fängt dann auch das Waagen Kino zu laufen ich sehe die Kilos in den nächsten Tagen auf meine Hüften wandern und haße es. Es ist einfach nur bescheuert. Ich musshier nicht mehr essen und doch ist es immer das selbe, Gelegenheit macht Diebe. das schlimme darangibst die Tatsache, dass ich auch wenn ich alleine bin nicht mehr damit aufhöre, weil die Einsamkeit gefüllt werden will auch wenn essen da nicht wirklich weiter hilft. Aber das rationale Wissen und das emotionale sehnen ist leider nicht auf einer Ebene zu vereinen. Dass ist das schreckliche daran, wenn man zu viel Therapie gemacht hat , dann kennt man die Meschanismen und weiß theoretisch was man tuen müsste, aber man schaut sich zu wie man wie ferngesteuert genau das Gegenteil tut obwohl man weiß dass die Folgen vernichtend sind. Wenn auch nicht körperlich , wie beim Hungern, dann doch seelisch.Ich habe Angst vor den kommenden Tagen, den Gefühlen und der Meng Essen mit der ich versuchen werde diese zu unterdrücken, was ein Teufelskreis ist

13.2.18 00:56

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