Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Verkehrte Welt

Auf auf , raus aus den Federn es steht mal wieder ein Arzt Besuch an und das auf Wunsch der Ärztin nach der letzten Blutabnahme. Seltsam, normalerweise sagt sie mir per Telefon ,wenn Tabletten hoch oder runter gesetzt werden. Da ich mich momentan ständig müd fühle, Schmerzen in der Brust habe und außerdem seit einiger Zeit das Gefühl habe, dass meine Muskkeln immer weiter verschwinden an einigen Stellen und meine Knochen ständig weh tun, mache ich mir kurz Gedanken was sie wohl von mir will. Hat sie eine Krankheit gefunden, die akkut behandelt werden muss, wird sie mir jetzt eine andere Diagnose außer Anorexie geben. Etwas was greifbar ist in Zahlen und Werten? Habe ich am Ende des Tages eine wirkliche Krankheit, die als solche auch von der Gesellschaft anerkannt ist. Habe ich etwa Krebs. Ich bin hin und her gerißen zwischen Hoffnung und Angst. ICh weiß, dass sich das bekloppt anhört aber, wenn ich eine Krankheit hätte die greifbar ist anhand eines Blutbildes, dann könnte ich evtl. vor mir selber bzw vor meiner Anorexie begründen. dass eine Änderung in meinem Leben gerechtfertig und vorallem nötig ist. Aber dann kommt alles anders als gedacht. Meine Ärztin teilt mir mit das mein Blutblid so gut ist wie noch nie bisher. Das verunsichert mich jetzt vollkommen. Ich frage mich ob ich mir die Schmerzen nur einbilde oder sogar einrede. ICh frage mich ob nur ich den Muskelschwund an allen Gelenken sehe. Der innere Kritiker macht sich total lustig über mich und ich falle in eine vollkommende Leere. Ich weiß nicht mehr was gesunde oder kranke Gedanken in mir sind. Ich weiß nicht mehr was ich tue weil ich mir was Gutes tuen will und mich um mich sorge oder was ich tue weil ich depressiver geworden bin und immer fauler werde, was ich tue um mich selber zu verletzen.Ich weiß das ich nichts mehr weiß. Ich weiß nicht einmal mehr was ich in diesem Leben noch will. Am Nachmittag laufe ich vollkommen Kopflos in der Gegen rum und finde mich immer wieder in einer Bäckerei oder im Supermarkt vor dem Eisregal wieder, aber ich habe auch keine Energie und Lust mehr zu fressen. ICh bin einfach nur müde. Ich bin das tägliche Programm so satt, dass mir jegliche Energie fehlt irgendwas zu tun. Am liebsten würde ich mich verstecken und einfach nur Ruhe haben. Nichts mehr sehen, nichts mehr hören und vorallem nichts mehr essen. Aber nicht einmal das bekomme ich hin. Dann bringe ich den Tag noch um und jetzt kämpfe ich mich gegen den Willen meiner Krankheit ins Bett wo ich seit Stunden schon hin will aber mein BEwegungsdrang lässt mich nicht, Aber ich gebe auf für heute. Mal sehen ob die Welt morgen erträglicher ist für mich.

6.3.18 23:45

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen