Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Wie komme ich da raus?

Ich habe keine Lust aufzustehen. Ich habe keine Lust, dass es immer und immer und immer das selbe Tagesprogramm ist. Sport, essen, Sport, essen und weiter in Bewegung bleiben. Ich schaffe nichts mehr ich arbeite nur die Zeit ab, besser gesagt ich laufe sie ab um dann wieder zu essen. Ich will es nicht mehr und gleichzeitig will ich irgendwie - warum auch immer- nichts ändern. Oder besser gesagt meine Krankheit lässt es nicht zu, aber wenn ich es nicht gegen den Willen meiner Krankheit schaffe mein Leben zu ändern, dann werde ich nie aus diesem Kreislauf raus kommen. Aber ich bin so umzuversichtlich, dass ich mich wünsche einfach nur zu sterben, weil ich es satt bin zu wollen aber nur theoretisch und praktisch nichts auf die Reihe zu bekommen. Von diesem Muster ist mein ganzes Leben geprägt ich habe theoretisch so viel gelernt und erfahren, aber praktisch habe ich nichts auf die Beine bekommen. Aber mal ganz ehrlich wie soll ich nach Jahren der Isolation, " einfach " so mein Leben von neuem Anfangen, Wo geht man mit fast 33 Jahren hin um einfach mal so Leute kennen zu lernen, die nicht nur feiern wollen oder sex suchen und die nicht in einer Selbsthilfegruppe für Essgestörte sind. Ich habe keine Ahnung, diese Ratlosigkeit treibt mich im laufe des Tages immer weiter in die Depression und ich könnte nur heulen. Dass ist ein unendlicher Kreislauf der am Ende nur tödlich enden kann. Dann beim Sport kommt auch noch eine Essgestörte in den Kurs die mir vor Augen führt wie ich enden werde. Als ich sie sehe könnte ich laut schreien. und trotzdem schaffe ich es nicht einmal heute was anderes zu machen. Wie auch? Und vor allem mit wem. Es ist unendlich schwer Muster zu durchbrechen, wenn sich dadurch keine Verbesserung einstellt. Aber es wird sich nie eine Verbesserung einstellen., wenn ich nichts ändere. Das macht mich wahnsinnig. Ich weiß es, aber ich mache es nicht und ehrlich gesagt weiß ich es seit langer langer Zeit und die Tatsache, dass ich bis heute nichts geändert hat macht mich umzuversichtlich hinsichtlich meiner Zukunft und wieder bin ich bei der Frage angelangt warum ich dann noch weiter leben soll. Jeder Tag ist eine Qual. Zum einen weil im Kopf immer der selbe Terror tobt und zum Anderen weil ich immer mehr körperliche Schmerzen erleide. Aber auch das ist anscheinend immer noch nicht genug damit ich endlich Verantwortung übernehme und was ändere. Warum? Warum? Warum? SCHEIßE, dass führt sich alles zu nichts. Selbst wenn ich mit heute sage morgen werde ich anfangen was zu ändern, dann schießt meine Krankheit direkt hinter her, ach was dass schaffst du in diesem Leben sowieso nicht mehr weil du einfach zu nichts zu gebrauchen bist. Dass lässt mich leider nicht wirklich zuversichtlich in die nächste Woche weiter gehen. Aber ob ich will oder nicht die Woche wird kommen und daran kann ich nichts ändern. Fragt sich nur ob ich was ändere an meinem Leben.

16.4.18 01:21

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