Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Einbruch oder Durchbruch?Ansichtssache

Aufstehen!!!Ich muss rau, ich habe schließlich ein Telefoninterview und dafür will ich aufstehen und lächelnd am Telefon stehen, denn ich hoffe dass sich diese Haltung durch meine Stimme übertragt. Ich will endlich wieder einen Job. Aber schon am Anfang des Gespräches verlässt mich der Mut, den die Gesprächspartnerin macht deutlich, dass Sie so viele Bewerbungen bekommen haben, dass Sie eine weitere Instanz zum vornotieren einsetzen. Im laufe des Gespräches fühle ich mich so machtlos sie von mir zu überzeugen und muss bemerken, dass Sie nicht wirklich interessiert an mir ist und am Ende bin ich mir sicher, dass ich es auch diesmal wieder nicht in die nächste Runde schaffen werde. Das frustriert mich so unendlich und ich weiß nicht wo ich mich lassen soll. Steige daher erst einmal auf den Hometrainer und anschließend stopfe ich mit Mittagessen voll. Aber dass reicht noch nicht, die innerliche emotionale Leere ist unendlich und der Fressdruck riesig und mal wieder steht das Thema Eis und Kuchen ganz vorne. Dann auf dem Weg zum Sport gebe ich auf. Ich kaufe mir einen Pot Langnese Eis und esse ihn einfach mal komplett auf. Dann anschließend beim Sport tut mir der ganze Köper weh, weil ich so voll gestopft bin und ich habe permanent das Gefühl, dass ich jeden Moment in den Raum kotzen muss. Dann nach zwei Stunden wird es besser, aber ich fühle mich immer noch seltsam. Ich habe das Gefühl als ob. ich durch einen Tunnel blicken würde und Drehungen sind nicht drin weil mir dann schwindelig wird. Dann während der Stepstunde habe ich auf einmal das Gefühl als ob meine Beine oder mein Kreiskauf jeden Moment aufgeben würden. Und dann habe ich einen seltsamen Gedanken, ich denke mir, wenn ich jetzt sterben würde, dann würde ich wenigstens bei der Tätigkeit sterben, die mir einen Lächeln ins Gesicht gezaubert hat und wenigstens immer wieder kurzfristig von Alltag ablenken kann. Ich gebe daher noch einmal richtig Gas und treibe mich noch mal richtig an, aber es passiert nichts. Ich bin irgendwie enttäuscht, dass ich immer noch lebe, denn ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen kann und soll. ich weiß nur das es weiter geht ob ich will oder nicht. Kaum zu Hause stehe ich ständig am Kühlschrank und esse sinnlos Dinge, die ich gar nicht brauche und will. Also packe ich mich in meine Jacke ein und gehe einfach los. Laufe durch den Hafengeburtstag, was nur weh tut weil ich merke, dass ich nicht lebe. Andere feiern hier, dass kann ich nicht weil ich keine Leute habe die mit mir feiern würden. Daher änder ich meine Route und laufe weiter sinnlos in der Stadt rum. Bis ich wirklich müde bin, dann drehe ich um und gehe nach Hause. Bereite mal wieder meine Nachtmahlzeit vor und werde jetzt gleich ins Bett gehen. Mal sehen ob ich morgen mal wieder eine kleine Kleinigkeit außerhalb meines kranken Trottest einbauen kann.

12.5.18 01:42

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