Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Im Tunnel

Oh man, meine Nase ist vollkommen dicht. Ich habe mich also doch noch erkältet im Urlaub, dass kann doch nicht wahr sein. Aber ich will unbedingt zum Step also quäle ich mich aus dem Bett und mache mich auf den Weg. Ich habe so ein komisches Gefühl. Dann im Center angekommen erfahre ich , dass der Kurs ausfällt. Dass kann doch nicht wahr sein. Aber ich kann mich nicht wie früher wirklich aufregen bin einfach nur enttäuscht und müde, also gehe ich nach Hause und fange an zu kochen. Ich stopfe mich si voll, dass mir anschließend total schlecht ist. Dann fange ich warum auch immer an im Internet nach Kliniken oder Therapiekonzeoten zu suchen. Ich habe nämlich, dass Gefühl nie wieder aus diesem Sumpf raus zu kommen und wenn dann nur wenn ich mal wirklich raus komme und mit Hilfe einen Neustart versuche. Auch wenn es mittlerweile der 7te Klinikaufenthalt wäre. Aber ich weiß auch keine andere Lösung mehr. Ich weiß nur, dass ich wenn ich mit mir alleine bin nicht daraus komme. Diese Erkenntnis ist so deprimierend, dass ich am liebsten heulend wieder im Bett verschwinde würde oder 1000Liter Eis in mich rein kippen möchte. Aber ich gehe statt dessen dann einfach zum Sport. Beim Sport merke ich allerdings, dass ich nicht wirklich bei der Sache bin ich sehe mir im Spiegel beim Sport machen zu aber ich habe das Gefühl, dass die Verbindung zu meinem Körper fehlt. Anschließend laufe ich bei total schönem Wetter durch die Cafés und würde so gerne mit jemandem zusammen in einem Café ein schönes Stück Torte essen und nen Kaffee trinken. Aber da ist niemand und alleine macht es keinen Spaß. Außerdem bin ich mit sicher, dass ich anfange zu fressen, wenn ich ein Stück Torte esse und es mich nicht befriedigt. Dann gehet es erst richtig los. Also laufe ich auch noch durch alle möglichen Eisdielen. aber ich muss feststellen, dass ich sobald ich eine Kugel kaufen würde direkt loslegen würde und weiter fressen würde, weil ich gar kein Eis will sondern jemanden mit dem ich reden kann und mit dem ich gemeinsam Dinge erleben kann. Aber da ist niemand. Also gehe ich dann wie ein geschlagener und verjagter Hund, einsam und traurig nach Hause. Um die Zeit umzubekommen steige ich dann noch eine Runde auf den Hometrainer und bin jetzt froh wenn der Tag vorbei ist. So ein Mist, dass wird ja von Tag zu Tag schlimmer.

14.5.18 01:15

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