Zum Sterben zu viel zum Leben zu wenig.

Wechselbad der Gefühle

Uff, dass war mal wieder eine Nacht, die sehr sehr anstrengend war und ich schaffe es im ersten Anlauf auch erst einmal nicht aufzustehen. Aber dann, dann kann ich mich dann doch noch aufraffen. Und schmeiße mich dann direkt auf den Hometrainer. Oh man, ist das warm, ich habe das Gefühl in einer Sauner zu radeln. Aber dann, als ich fertig bin bin ich glücklich und zufrieden, dass ich es doch durchgezogen habe. Anschließend dann Mittag essen und schon wieder stopfe ich mich so voll, besonders mit Pesto und Gemüse, dass mir tatsächlich schlecht ist. Aber nichts desto trotz renne ich dann in der Stadt von Bäcker zu Bäcker, obwohl überhaupt kein Platz mehr in meinem Bauch ist. Trotzdem kaufe ich dann ein Stück Nusstorte, ich esse etwas und habe das Gefühl mich jeden Moment erbrechen zu müssen. Daher schmeiß ich es weg und bin traurig und erleichtert zu gleich. Während des Vormittags bekomme ich zwei Einladungen zum Telefoninterview und eine Einladung zum persönlichen Gespräch, aber schon in dem Moment, in dem ich die Einladungen bekomme, kommt auch wieder die Angst nicht gut genug zu sein und trotz der "Vielzahl" an Chancen zu versagen und am Ende des Tages immer noch ohne Job da zu stehen, Ich glaube dann breche ich endgültig zusammen, weil ich dann wirklich nicht mehr weiß was ich noch tuen soll.Aber ich versuche mich zu bremsen. Einerseits rede ich mir ein, dass ich die Gespräche auch einfach mal als Übung sehen könnte für meinen Zukünftiges Interview bei meinem Traumjob oder einfach so als Übung um mich weiter zu entwickeln. Außerdem habe ich ja auch immer noch die geringe Chance, dass es am Ende des Tages vielleicht doch einmal hinhaut und sich wirklich ein Job daraus ergibt. Ich schwanke wie immer im Leben zwischen Hoffnung und Angst wieder enttäuscht zu werden. Dass ist so zermürbend und traurig, weil ich mit immer wieder selber im Wege stehe. Am Abend dann als ich Sport gemacht habe fange ich schon wieder an mich vollzustopfen mit Obst, Gemüse und allem was ich sonst noch so in meiner Wohnung finden kann. Dass obwohl ich wirklich keinen Hunger habe und eigentlich auch nichts brauche, außer eventuell jemanden der mir sagt, dass alles Gut wird, dass ich in Ordnung bin und auch wieder einen Job finde. Aber da ist keiner, da ist nur Leere und Stille. Die Leere versuche ich zu stopfen und die Stille halte ich nicht aus. Also packe ich mich zusammen und gehe spazieren und das obwohl ich mich schrecklich müde fühle, aber der Abend ist noch sooooo lang. Dann unterwegs habe ich ständig dass Gefühl im gehen einzuschlafen, so dass ich mir dann doch noch ein Fahrrad nehmen um schneller nach Hause zu kommen um einfach mal ins Bett zu gehen. Kaum bin ich zu Hause führt meine Krankheit mir vor Augen, was ich für ein weich Ei bin und dass ich ja wohl unmöglich schon um 12 Uhr ins Bett gehen kann. Aber ich bin wirklich so schrecklich müde dass ich fast umfalle. Also werde ich mich jetzt auf in Bett begeben und hoffentlich schnell einschlafen. Morgen geht es dann los mit den ersten Gesprächen. Ich habe Angst.

15.5.18 00:53

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